PANIC yes/now: Ars Electronica Festival 2025

Zwischen Panik und Perspektive: Ein kurzer Rückblick auf ein Festival, das Denkanstöße liefert.

Panik – ja oder nein? Das Ars Electronica Festival 2025 hat diese Frage zum Leitthema gemacht. Und sie passt gut in eine Zeit, in der künstliche Intelligenz, Klimakrise und gesellschaftlicher Wandel aufeinanderprallen.

Wo stehen wir als Gesellschaft im Umgang mit Technologie? Was macht künstliche Intelligenz mit unserem Alltag, mit unseren Entscheidungen, mit unserem Miteinander? Und wie reagieren wir auf die Vielzahl an Krisen, die oft gleichzeitig auf uns einwirken?

Wir waren in der Postcity dabei und haben uns inspirieren lassen – von interaktiven Ausstellungen, künstlerischen Installationen. Technologische Entwicklungen werden nicht nur gefeiert, sondern auch kritisch hinterfragt.

Besonders spannend fanden wir die Verbindung aus Kunst, Forschung und dem gesellschaftlichen Aspekt. Denn genau hier entsteht Raum für neue Gedanken. Die Ars Electronica bringt Menschen zusammen, die sich mit Zukunft auseinandersetzen wollen. Und das auf Augenhöhe, offen und oft auch unbequem.

Was uns besonders hängen geblieben ist:

  • Wie viel Entscheidungsmacht wollen wir der KI überlassen – und wie bewusst treffen wir diese Entscheidung?
  • Wie gelingt Orientierung in einer Welt, in der Unsicherheit oft zur Norm wird?
  • Und welche Rolle kann Kunst dabei spielen, komplexe Zusammenhänge greifbar zu machen und uns dabei helfen, neue Perspektiven zu eröffnen – emotional, visuell, erfahrbar?

 

Das Festival war auch heuer wieder mehr als ein Tech-Event. Es war ein Raum zum Nachdenken – und zum Weiterfragen.

No PANIC!